Auf den Spuren des Marco Polo

Marco Polo-Figur im Museum in Korcula auf Korcula / Kroatien

Die markands arbeiten für Marco Polo? Vor wenigen Jahren noch hätte ich gesagt: Auf keinen Fall! Diese Reiseführer kennt jeder … sie sind die meistverkauften Deutschlands … doch ebenso wie bei der Bildzeitung, kenne ich niemanden, der diese Bücher kauft. Auch auf Reisen sehe ich selten jemanden darin blättern. Einmal erst, um genau zu sein.

Und einer fällt mir ein, der sich diese kleinen Bücher zur Hand nimmt, um zu entscheiden, was ihn interessieren könnte. Und die Reise wird dann aber mit einem „richtigen Reiseführer“ gemacht, hat er dann fast entschuldigend hinzugefügt. Tatsächlich hatte er unseren Myanmar-Loose dabei.

Irgendwie hat er ja recht: Ein ganzes Land in 150 Seiten so zu beschreiben, dass alles drin ist, ist eine nicht zu unterschätzende Kunst und erleichtert dem Leser den Überblick. Diese Bücher zu schreiben, bedeutet Reduktion und das Füllen von festen Standardkästen, die in allen Büchern vorkommen müssen. Eine schwierige Aufgabe, vor allem für Länder, die sich so schwer in eine Schablone pressen lassen und die in so kaum eine Schublade zu passen scheinen.

Doch wir nahmen die Aufgabe an, den Marco Polo für Myanmar zu verfassen. Und ich kann nur sagen: Es ist harte Arbeit die Kategorien zu füllen und das Land trotzdem in seiner Andersartigkeit einzufangen. Doch fast ist es vollbracht und wir finden: Das Buch ist gut geworden. Ein Einstieg in die Planung und eine sinnvolle Hilfe zur Übersicht. Weniger allerdings für die konkrete Reise. Wer wirklich losreisen will nach Myanmar und vieles auf eigene Faust erkunden mag, der sollte sich, wie der erwähnte freundliche Reisegefährte einst, noch einen Loose kaufen.

Ganz ehrlich: Wir selber reisen nicht mit dem Marco Polo, aber die Bücher sind doch besser als ich vor meiner Arbeit an dieser Reihe dachte. Vor unserem eigenen Marco Polo haben wir  Thailand-Bände überarbeitet.

Bei diesen Marco Polos haben wir mitgemacht:

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