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Filme

Wie alles begann

Ganz früher waren wir mal beim Fernsehen. Wer kennt noch die Sendung "Geld oder Liebe"? Da haben wir uns als Kabelhilfen kennengerlernt. Das ist dieser lustige Job, bei dem Studenten hinter den Kameras herschleichen und dafür sorgen, dass sich das Kabel nicht verheddert :-). Später haben wir kleinen Filme für Nachrichten und Servicesendungen produziert, aber irgendwann wurde uns der Kampf um Quoten und Themen einfach zu ellebogenlastig.

Da sind wir erstmal losgereist und haben die Welt erkundet.

Filme machen hat uns schon immer fasziniert und so ganz davon losgekommen sind wir bis heute nicht. Waren es ganz früher lustige Super-8-Filme, später dann Videofilmchen auf H8 oder dann später Fensehrfilme. Es macht einfach Spaß Situationen auch in laufenden Bildern festzuhalten.

 

Hier eine Auswahl der für uns wichtigsten Filme

 

Eine Zeitlang haben wir uns voll und ganz dem kambodschanischen Tanz verschrieben. Ziel war es zu verstehen, welche Elemente der Tanz hat, welche Geschichten er erzählt, ob er überleben wird nach den Massakern der roten Khmer (denn das war noch Jahrzehnte nach der Schreckensherrschaft nicht klar). Vor allem aber hat uns diese Kunst verzaubert. Sogar der Klang der im ersten Moment eher schräg wirkenden Musik, zaubert uns bis heute eine Gänsehaut.

Ein befreundeter Kameramann kam monatelang zu uns nach Kambodscha und wir wurden Teil des Inventars einer kleinen Tanzschule. Daraus entstand der 45-minütige Film Tanz in Ruinen. Ausstrahlen wollte ihn damals keiner, aber Arte wurde auf uns aufmerksam und wir konnten die Tanz-Redaktion überzeugen, einen aufwenigen Tanzfilm zu realisieren.

Es war eine harte Probe für uns: 80 Tänzer mussten koodiniert werden, zahlreiche Minister, die mitreden (und verdienen) wollten, mussten für das Projekt begeistert werden, ausgefallene (also kaputtgegangene) Lichtsysteme haben uns bis zur letzten Minute in Atem gehalten (die Prinzessin höchstselbst war es dann, die eine Lösung wusste und uns half). Neben den Tänzern haben auch die Ton- und Kameraleute die extra für uns nach Kambodscha gereist sind, einen guten Job gemacht und so ist alles gut gegangen. Das REAMKER ein 30-minütiges Tanzstück über den Helden Ream wurde vielfach auf arte ausgestrahlt. Szenen dieses Stückes sind heute auch auf youtube zu sehen, allerdings ohne Referenz auf uns (was nicht schlimm ist, galt unser Hauptinteresse doch vor allem der Kunst selbst. Sie zu erhalten und zu zeigen war und ist an dieser Stelle unsere Intension). Beteiligt waren wir etwas später (2006/2007) am Filmprojekte "Meisterwerke der Menschheit - Apsara, Tanz zwischen Himmel und Erde" von Wolfgang Groh-Bourgett / Filmhouse, dessen Dreh wir vorbereitet und begleitet und den wir inhaltlich beraten haben.

 

Im Laufe der Jahre kamen unsere zwei Söhne zur Welt, der eine technikbegeistert und Flugobjektefan. So war eine Drohne nur natürlich. Nachdem wir kleine Modelle immer wieder verloren, etwa in den Ruinenfeldern von Bagan, entschieden wir Qualität zu kaufen und Robin stieg etwas professioneller in die Bildproduktion für unsere Bücher ein. Neben Bildern haben wir aber vor allem Filmmaterial aus Island mitgebracht und daraus den kleinen Film Island geschnittem.  

Island in bewegten Bildern

Unterwegs in Island... 

 

Fotos

Unzählige Reisen nach Asien haben wir fotografisch festgehalten. Am Beginn sind wir noch mit Diafilmen ausgestattet losgeflogen. In Laos war sogar noch eine rein meschanische 8x8-Kamera dabei. 

Unser erstes Buch recherchierten wir dann in Myanmar. Es gab keinerlei Ersatzfilme, es war brütend heiß, keines unserer Zimmer hatte den so nützlichen Kühlschrank zum Lagern der Filme. Es ist gut gegangen, doch viel Ausbeute aus der Zeit gibt es nicht. Denn es galt jedes Bild abzuwägen – unvorstellbar heuzutage.

Heute sind auch wir mit Digitalkamera und Handy unterwegs ... doch wer weiß, ein nächstes Projekt lautet "back to the roots". Das Equipment gibt es noch und es wird nun geputzt und geht wieder mit auf Reisen.

Einige unserer Bilder zierten im Laufe der Jahre die diversen Cover unserer Bücher, viele haben in ihnen Platz gefunden. 

Viele haben wir aber bisher nicht gezeigt (und manche selber schon vergessen). Im Laufe der nächsten Zeit posten wir jetzt immer mal wieder Bilderstrecken. Virtuelle Kurzreisen für uns und euch.

Den Anfang macht Marokko, bereist im Jahr 2019 (noch im Aufbau). Diesmal im Gepäck ein Loose Travel Handbuch, das uns tolle Tipps gegeben hat.

Auch aus Thailand stellen wir die ersten Bilder unter dem Motto Inseln & Strände

 

Art & Stuff

Bevor wir hauptberuflich Autoren für Reiseführer wurden, haben wir uns weit mehr im künstlerischen Bereich getummelt als heute. Obwohl wir in den Büchern zahlreiche Fotos aus unserem großen Fundus veröffentlichen, so fehlt uns das künstlerische. Das soll sich wieder ändern und so machen wir hier einen Anfang und zeigen einige Projekte, die wir im Laufe unseres Berufslebens bereits realisiert haben.

Vor allem Kambodscha hat uns zu Kunstprojekten abseits des Schreibens inspiriert. Die Tempel von Angkor, die Magie des Tanzes, das ganz besondere Licht in diesem Land begeistern uns noch immer wie am ersten Tag.

1998 betraten wir zum ersten Mal kambodschanischen Boden. Angkor war kein Geheimtipp mehr, aber von den heutigen Touristenmassen war man noch weit entfernt. Es gefiel uns so gut, dass wir im Jahr 2001 für eine längere Zeit wiederkamen. Täglich marschierten wir zu einer kleinen Tanzschule, stromerten durch das Tempelareal und erforschten die Kultur und das Alltagsleben Kambodschas. 

Neben Filmen realisierten wir einige Fotoprojekte, etwa ein Angkor-Memory (2001), das Projekt Sechsmalsechs (eine aus analogen 6x6-Fotos zusammengesetzte Fotokollektion, 2002) und die Ausstellung Naa Hin (2004 in Köln).